Allschwil ist die bevölkerungsstärkste Gemeinde vom Kanton Basel-Land (Schweiz), sie

gehört zum Bezirk Arlesheim, geografisch und kulturhistorisch zum Sundgau. Sie liegt

287 m über Meer.

                                                                            

Das Wappen von Allschwil,  der goldene Schlüssel gekreutzt mit silbernem Schwert auf

blauem Grund, ist zurückzuführen auf die Patrone der Dorfkirche Allschwil. Dies sind die

Heiligen Petrus und Paulus.

 

 

                                                                                 

 

 

Urkundlich wurde Allschwil (Allschwyl) erstmals 1033 als Almswilre erwähnt, dies würde

der Weiler des Alaman oder der Alemannen bedeuten. Laut Aufzeichnungen könnte auch

Allschwil identisch mit der bekannte Strassenstation Arialbinum (Itinerarium Antonini,

um 280 n. Ch.) sein, doch fehlen hier leider die eindeutigen Beweise. In fränkischer Zeit

gehörte Allschwil dann zum  Herzogtum Elsass. 1004 gelangte es  als Schenkung

an den Bischof von Basel. Nach dem Bauernkrieg 1525 schlossen die Gemeinden des

Birseck und Allschwil einen Burgrechtsvertrag mit Basel bis 1585. 1783 kam Allschwil

dann zur Raurachischen Rebuplik und ab 1793 zu Frankreich zuerst ins Dèpartement

du Mont-Terrible und später ins Dèpartement du Haut-Rhin. 1815 bis zur Kantons-

trennung gehörte die Gemeinde zu Basel.

 

Sollten Sie einmal in unsere Gegend kommen, empfehle ich Ihnen einen Blick in unser

Dorf zu werfen. Besonders Liebhaber von Sundgauerhäusern werden hier auf ihre

Kosten kommen. Nehmen Sie in Basel die Strassenbahn mit der Nummer 6 Richtung

Allschwil. Besuchen Sie zuerst das Heimatmuseum an der Baslerstrasse 48 um

danach einen Rundgang durchs Dorf zu machen.

 

www.heimatmuseum-allschwil.ch

 

Von hier aus beginnt man den Rundgang zu Fuss zur Dorfmühle Mühlbachweg 17,

der ehemaligen Hostienmühle. Diese beherbergt heute ein gemütliches Restaurant,

das ausgesuchte Spezialitäten serviert. Danach begibt man sich zurück zum Dorfplatz,

wo oberhalb die Kirche St. Peter und Paul, 1250 erstmals urkundlich erwähnt und heute

in spätbarocker Innenaustattung steht. Jetzt sollte  man zur Schmiede an der

Schönenbuchstrasse 2 , ein markanter Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert, um

danach  auf eigene Faust das Dorf zu erkunden. Sie werden noch einiges an

Fachwerkbauten entdecken können. Wem die Zeit jetzt noch reicht und das Wetter

einigermassen mitspielt, lohnt sich der Besuch  beim Wasserturm Lange Ägerten

von wo Sie einen herrlichen Ausblick in unsere Landschaft bekommen.